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22. September 2016

RITTERBLUT

Dokumentarfilm in DasErste: Ritterblut - Verliebt in einen Knacki
Eine Reportage für die Jailmail die Basis war. Bild zur Sendung Reportage & Dokumentation, Quelle: Das Erste

31.08.2016 | 93 Min. | Verfügbar bis 31.08.2017 | Quelle: Das Erste

Hier der Link zur Mediathek für alle die es sich nachträglich noch ansehen wollen:

http://www.ardmediathek.de/tv/Reportage-Dokumentation/Dokumentarfilm-im-Ersten-Ritterblut-V/Das-Erste/Video?bcastId=799280&documentId=37446994


07. Juni 2016

BÜCHERSPENDE


Ich erhielt eine Anfrage wegen Bücherspenden für JVA-Büchereien in Mannheim und Frankenthal.

Bestimmt mistet jeder von Zeit zu Zeit mal das Bücherregal aus und warum dann die Bücher die man nicht mehr braucht spenden indem sie weiterhin genutzt werden!?

Für nähere Auskünfte steht Frau Petra Buchert bei Facebook zur Verfügung: https://www.facebook.com/petrabuchert1968

* * * * *
Von: Petra Buchert
An: jail-mail@t-online.de

Hallo liebe Erna,
ich bin Vollzugshelferin in zwei Vollzugsanstalten und bin auf der Suche nach Bücherspenden. Es würde mich freuen, wenn es auf deiner Seite Menschen gibt, die Lust haben ihre Bücher zu spenden. Außer Erotik, darf alles gespendet werden. Romane, Thriller, Sachbücher und auch ganz toll wären ausländische Bücher. Viele Häftlinge bilden sich in ihrer Haft weiter, deshalb sind auch Sachbücher gefragt. Für das Porto komme ich auf und sende dann den entsprechenden Spendern das Porto für das Paket zu. In längerer Hinsicht wird es auch eine Seite geben in dem Bücherwünsche von einzelnen Häftlingen nachzusehen sind. Aber da bastele ich noch daran.
Vielen Dank für deine Hilfe.
Petra Buchert


11. Januar 2016

Aus aktuellem Anlass möchte ich erwähnen...

...das es sich bei Jailmail nicht um einen Chat, Emailkontakt oder dergleichen über´s Internet handelt sondern um die klassische Brieffreundschaft mit Briefpapier, Briefumschlägen und Briefmarke über den Postweg.

Eine Brieffreundschaft in diesem Sinne muss daher auch finanziell und zeitlich machbar sein.

Daher bitte ich mir maximal 5 Kontaktwünsche auf einmal für verschiedene Gefangene zu senden und erst die Antwort der Inserenten abzuwarten. Diese kann sich auch durchaus verzögern, z.B. wenn der Gefangene zum Erwerb der dafür erforderlichen Briefmarken erst auf seinen nächsten Einkauf warten muss oder er in U-Haft sitzt und der Briefverkehr zur Kontrolle über den Richter geht.


25. Dezember.2015

Die Deutsche Post wird einzelne Preise zum Jahreswechsel anpassen.

So wird beispielsweise das Entgelt für den Standardbrief bis 20 Gramm im nationalen Versand von derzeit 0,62 € auf zukünftig 0,70 €, gültig für die nächsten 3 Jahre, erhöht.


04. September 2015

Aus gegebenen Anlass...


...weise sich darauf hin, dass lediglich der Erstkontakt, sofern der Gefangene der/dem Kontaktsuchenden gänzlich unbekannt ist, über Jailmail läuft. Der weitere Briefkontakt geht dann direkt über die Briefpartner.

Jailmail ist auch nicht für Auseinandersetzungen und Zwistigkeiten zwischen den Briefpartnern zuständig, die dann über ein Kontaktformular ausgetragen werden sollen. Einzelentscheidungen die zwischen der Betreiberin der Website und der/dem Kontaktsuchenden getroffen werden sind davon unberührt.

Auch kann ich den Briefkontakt nur zu Inserenten meiner Website herstellen und nicht zu Gefangenen aus dem Bekanntenkreis der/des Kontaktsuchenden die vermutlich in irgendeiner JVA in Deutschland inhaftiert sind.


15. März 2015

Facebook

Jailmail ist auch auf Facebook zu finden. und zwar genau hier:

https://www.facebook.com/pages/Jailmail-Kontakte-von-Drinnen-nach-Drau%C3%9Fen/1482181025351657


02. Februar 2015

Fünf Briefmarken

Aus aktuellem Anlass will ich hier noch einmal erwähnen, dass bei einer Briefkontaktvermittlung für die Suchenden außerhalb der Gefängnisanstalten nicht diese im Flyer beschriebenen 5 Briefmarken zu entrichten sind.

Dies betrifft nur die Inhaftierten in den JVAn.




27.März 2014

Infoflyer in englischer Sprache


Ab sofort steht der Infoflyer für Interessierte Gefangene auch in englischer Sprache in der Rubrik "Kontakt/Info-Download" zum Download und ausdrucken zur Verfügung!

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Nancy die mir bei der Erstellung des englischen Flyers sehr geholfen hat!


27. Februar 2014  

Zum Nachdenken
 

Die Jungs die hier inserieren sitzen spätestens nach Einschluss, manchmal auch 23 Stunden am Tag, in ihrer Zelle. Ganz allein für sich. Sie inserieren hier weil sie sich Abwechslung wünschen. Das möglichst durch die gesamte Haftdauer. Mancher wartet auch etwas länger bis er den ersten Kontaktwunsch per Post von mir erhält. Oft nach sehr langer Zeit der erste Brief überhaupt. Er freut sich wie Bolle! Schreibt zurück, voller Hoffnung… wie sehr er auf Antwort wartet kann man sich wohl nun bildlich vorstellen.  

Kann man sich auch vorstellen, wie enttäuschend es ist wenn keine Antwort kommt? Oder der Briefkontakt nach 1-2 Briefen kommentarlos eingestellt wird?  

Natürlich wird niemand zu einem Briefkontakt gezwungen. Schon gar nicht, wenn das Gegenüber draußen eventuell nicht mit der Straftat für die der Gefangene seine Strafe verbüßt klar kommt.  

Fair wäre es dann nur, dem Gefangenen auch ein entsprechendes Feedback in einem letzten Brief zu geben… Fairness die wir hier draußen erwarten warum jemand einen Kontakt zu uns abbricht. So ist es nur verständlich, dass sich das auch die Gefangenen in den Anstalten wünschen! DAS ist auch ein Teil der Resozialisierung, eine Ablehnung wegen seiner Tat zu erfahren, sie zu akzeptieren.  

Hier ein Ausschnitt des Briefes eines Gefangenen der mich in den letzten Tagen erreichte:



24. Februar 2014  

Aus aktuellem Anlass…
 

…bitte ich darum, auch in Kontaktwünschen die mich per Post über meine Postfachadresse erreichen, unbedingt eine Postzustellfähige Adresse auf und/oder in dem Brief zu schreiben damit der Gefangene auch antworten kann.  

Des weiteren erreichten mich heute wieder Briefe die nicht ausreichend frankiert wurden. Da ich nicht gewillt bin Nachporto zu bezahlen habe ich diese Briefe mit „Annahme Verweigert“ an die jeweiligen Absender zurückgehen lassen. So werde ich auch in Zukunft mit nicht ausreichend frankierter Post verfahren!

Hier der Link zum Portokalkulator der Deutschen Post:
http://www.portokalkulator.de/portokalkulator/std


8. Februar 2014

Leserbrief

Hier als pdf ein Leserbrief, Verfasser unbekannt, eines Inhaftierten in einer Gefangenenzeitschrift der zun Nachdenken anregt...

Leserbrief Lauerkurier

Quelle: Lauerhof Kurier, Gefangenenzeitung der JVA Lübeck


5. Februar 2014

Tipps zum Briefverkehr mit Gefangene in den USA
 

Lose Blätter weder mit Heftklammern noch mit Büroklammern oder ähnlichem zusammen heften was man mit wenig oder viel Fantasie zur Waffe umgestalten könnte

Kleine Geschenke (Süßes, Hygieneartikel etc.), Bücher und andere Medien für den Gefangenen dürfen nur über Webfirmen gesendet werden, diese evtl. beim Gefangenen erfragen

Auch bei Büchern gibt es Kriterien, z.B. keine in denen erklärt wird wie man ein Verbrechen begehen kann (evtl. zählt hierzu auch schon ein Kriminalroman!?), ggf. auch da den Gefangenen fragen.

Keine sonstigen Briefbeilagen zufügen

Im Text keine Schimpfwörter gebrauchen, Kritik an den USA bzw. deren Justizsystem äußern, keine rassistischen Bemerkungen oder Witze die falsch verstanden werden können in den Brief schreiben um eine Weiterleitung an den Gefangenen nicht zu gefährden.

Fotos dürfen beigelegt werden solange sie keine anstößigen Abbildungen (Pornografie, Gewalt etc.) zeigen

Es kann durchaus etwas dauern bis ein Brief zugestellt wird weil jeder Brief kontrolliert wird

Sinnvoll ist es, auf jedem Blatt, Ansichtskarte, Geburtstagskarte etc. den Namen und die Nummer des Gefangenen zu schreiben zwecks der Zuordnung da Briefumschlag und Brief oft getrennt werden.

Nicht an zwei Gefangene im selben Gefängnis schreiben!

Nur anschreiben wenn es ernst gemeint ist einen langen Briefkontakt zu führen und/oder      selbigen nicht einfach kommentarlos beenden da Gefangene in den USA zu sehr langen      Haftstrafen verurteilt sind. Wie grausam und enttäuschend das sonst für den Gefangenen ist nachvollziehbar. Trotz Allem sind es Menschen mit Gefühlen die verletzt werden!!!

Wenn vom Gefangenen lange keine Post ankommt, kann es sein dass er bestraft wurde mit Einzelhaft, keine Briefe von ihm befördert werden auf bestimmte Zeit oder das gesamte Gefängnis in sogenannte "Lock-down" ist. Letzteres ist eine disziplinäre Strafmaßnahme, wenn es Probleme gab und kann Tage oder gar Wochen dauern. Dann werden alle Aktivitäten eingestellt, u.a. auch der Briefverkehr ein- und abgehend.


29.Januar .2014

FERNSEHTIPP: Unter Anklage

ARD, Sendetermin 29.01.2014 um 20:15 Uhr


Unter Anklage: Der Fall Harry Wörz" erzählt von einem der aufsehenerregendsten Justizirrtümer der Bundesrepublik. Von der Ohnmacht des einzelnen gegen die Beharrungskraft des Justizsystems. Und von der Kraft und dem Durchhaltewillen, die notwendig sind, um die Unschuld eines Justizopfers offenbar werden zu lassen.

Details: Der Film beginnt 1997 mit der Verhaftung des Pforzheimers Harry Wörz. Seine von ihm getrennt lebende Ehefrau war überfallen und so schwer gewürgt worden, dass sie bleibende Gehirnschäden erlitt. Das Landgericht Karlsruhe verurteilt Wörz wegen versuchten Totschlags zu elf Jahren Haft. 1999 wird ein Schadenersatzprozess gegen ihn angestrengt. Der junge Anwalt Hubert Gorka übernimmt Wörz' Verteidigung. Als der Richter am Zivilgericht für Wörz entscheidet, entschließen sich Gorka und sein Mandant, für die Aufhebung des ersten Strafgerichtsurteils zu kämpfen. Das ist der Start für einen kräftezehrenden Marathon mit zahlreichen Rückschlägen, in dem erst nach zwölf Jahren ein Freispruch die Unschuld von Harry Wörz bestätigt.

Im Anschluss an den Fernsehfilm findet in der Sendung "Anne Will" eine Gesprächsrunde zum Thema statt.

Quelle: http://www.tvinfo.de/fernsehprogramm/220871858

Näheres zu dem Fall von Harry auf seiner Homepage: http://www.harrywoerz.de/

Wer den Film verpasst hat und ihn dennoch sehen will kann das noch 1 Woche lang unter "Sendung verpasst" in der ARD-Mediathek: http://www.ardmediathek.de/ 


29. Januar 2014

Podcast: Gefängnis mit Hendrik Schröder vom 02.12.2013

http://download.fritz.de/podcasts/blue_moon/2013/blue_moon_20131202.mp3

Wer den Knast noch nie erlebt hat, für den ist das Leben im Gefängnis kaum vorstellbar. Immer eingesperrt, aller Autonomie beraubt, immer einem vorgegebenen Zeitplan unterworfen. Über das Leben im Knast hört man schlimme Geschichten, eine Parallelwelt soll es gar sein, mit Chefs und Anführern, Dealern und Opfern, Erpressern und Erpressten. Eine Gesellschaft die Gefängnisse braucht, scheint noch nicht am Ende ihrer Weisheit angekommen. Aber gibt es eine Alternative? Hendrik Schröder hat mit Betroffenen und einer Anstaltspsychologin über den Knast geredet.

Die Episode ist eine Audio-Datei aus der Serie des Podcast-Angebotes Radio Fritz - Blue Moon.

www.fritz.de


21. September 2013

Buchtipp: Wenn Frauen Verbrecher lieben


Beschreibung:

Verurteilte Mörder, Totschläger oder Sexualverbrecher werden im Gefängnis körbeweise mit Liebesbriefen überschüttet. Und nicht selten läuten dann in der Gefängniskapelle die Hochzeitsglocken. Wer sind die Frauen, die sich in solche Männer verlieben? Was treibt sie dazu? Und wie leben sie die Beziehung mit dem Traummann hinter Gittern? Anhand von authentischen, hochdramatischen und tragischen Schicksalen geht Elisabeth Pfister diesem weithin unerforschten Phänomen nach. Einfühlsam erzählt sie von den dunklen Seiten dieser Frauen, von bewussten und unbewussten Motiven und der späteren Realität außerhalb der Gefängnismauern

Produktinformation:
Broschiert:
240 Seiten
Verlag:
Ch. Links Verlag; Auflage: 1., Auflage 2013 (18. September 2013)
Sprache:
Deutsch
ISBN-10: 3861537443
ISBN-13: 978-3861537441

Über die Autorin:

Elisabeth Pfister: Jahrgang 1952, Studium der Anglistik, Germanistik und Politik, freie Fernsehjournalistin für ARD und ARTE, viele Jahre festangestellte ARTE-Redakteurin. Elisabeth Pfister lebt als freie Journalistin und Autorin in Frankfurt am Main. Hörspiel- und Buchveröffentlichungen, darunter »Unternehmen Romeo. Die Liebeskommandos der Stasi«, Berlin 1999.


17. Januar 2012

Postrückläufer 

Da ich die Annoncen der Gefangenen in der Regel für 6 Monate ins Netz stelle und danach lösche sofern vom Gefangenen keine Verlängerung gewünscht wurde halte ich die Postrückläufer mit den Vermerken "An der angegebenen Adresse nicht ermittelbar" oder "Unbekannt Verzogen" in Grenzen. Ganz ausschließen lassen sie sich dennoch nicht. Ein Postrückläufer lässt darauf schließen, dass der Inhaftierte entweder mit unbekannter Wohnadresse bereits entlassen wurde oder verlegt wurde, die Post von der bisherigen JVA nicht nachgesendet wird und er mir auch keine neue Adresse mitteilte. 

Der Arbeitsaufwand bei jedem Postrückläufer der ein Kontaktwunsch per Formular ist den diesen in der Menge der erhaltenen Kontaktformulare zu suchen und eine entsprechende Antwortmail zu senden ist leider trotzdem zu groß. 

Falls jemand vom Gefangenen keinen Antwortbrief erhält und wissen will, ob es sich vielleicht um einen Postrückläufer handelt darf mich gerne unter jail-mail@t-online.de kontaktieren und nachfragen. 

Briefe die mich über das Postfach für den Gefangenen erreichen auf welchen die Absenderadresse des/der Kontaktsuchenden auf dem Briefumschlag mit angegeben wurde wird im Falle eines Postrückläufers dann eh direkt an diese Adresse gesendet und ich erfahre von einem Postrücklauf nichts.


26. Dezember 2011

Kontaktwunsch per Post

Immer wieder werden die Gefangenen nicht online über das Kontaktformular kontaktiert sondern mit den ersten Brief per Post. Dazu gibt es Klärungsbedarf.

Bereits in den News vom 11. August 2011, ein paar Absätze unterhalb, habe ich die Vorgehensweise erörtert. Nun hier noch ein Foto, wie der fertig verpackte Brief aussehen sollte damit ich ihn nur noch mit der Adresse versehen und in den nächsten Briefkasten geben muss.

Das Frankieren des Briefes an den Gefangenen bleibt nach wie vor Optional und ist kein Muss.


16. August 2011

Heiße Ware aus dem Knast

Hier mal ein Auszug aus der Gefangenenzeitschrift "Blickpunkt"der JVA Hamburg/Fuhlsbüttel:

Eine tolle Aktion von der auch der WEISSE RING (die einzig bundesweite Hilfsorgisation für Kriminalitätsopfer und ihren Familien) profitiert kommt aus der JVA Hamburg-Fuhlsbüttel: "SANTA FU -  Heiße Ware aus dem Knast". Gefangene vermarkten Klamotten, Spiele, Bücher, CD´s und mehr die an auch im INternet unter www.santa-fu.de kaufen kann. 20% der Erlöse kommen dem WEISSEN RING für die Opferarbeit zugute. Für die Gefangenen ist das eine besondere Form der Wiedergutmachung. Seit knapp vier Jahren sind dem WEISSEN RING so mehr aus 40.000 Euro zugeflossen.

Quelle: Gefangenenzeitschrift "Blickpunkt", Ausgabe 1/2011

Eigene Anmerkung: Auch ich habe da schon einiges gekauft. Das Kochbuch "Huhn in Handschellen" und das Gesellschaftsspiel "Alarm" sind interessante Produkte aus Santa Fu. Letzteres spielt auch gerne meine kleine Nichte wenn sie bei mir zu Besuch ist.


11. August 2011

Alles klar?

Da ich immer wieder bemerke, dass die erste Kontaktaufnahme mit einem Gefangenen unklar ist erkläre ich hier die Vorgehensweise. Es gibt dabei zwei Möglichkeiten:

1. Der erste ausführliche Brief an den Inhaftierten

Der kontaktsuchende Besucher meiner Website schreibt hierbei den ersten Brief an den Gefangenen. Diesen bitte in ein Kuvert stecken, verschließen und in der oberen linken Ecke in kleiner Schrift die Chiffre des Gefangenen vermerken. Bitte entweder im Brief oder gleich auf dem Umschlag hinten die zustellfähige Absenderadresse schreiben, denn die ist für die Antwort des Gefangen unbedingt notwendig. Diesen Brief dann bitte ausreichend frankiert an Jailmail senden. Sobald ich den Brief aus dem Postfach hole vervollständige ich den Brief an den Gefangenen mit seiner Anschrift in der JVA und sende diesen ab. Jeder weitere Briefkontakt gent dann nicht mehr über Jailmail sondern direkt über die Briefpartner.

2. Der erste Kontakt über das Kontaktformular

Dazu das Kontaktformular auf der Website bitte vollständig ausfüllen. Die Pflichtfelder mit einer zustellfähigen Postadresse. Das Feld "Kommentar" kann optional ausgefüllt werden. Hier kann der Briefkontaktsuchende ein paar persönliche Worte an den gewünschten Briefpartner richten. Mit dem betätigen des Absendebuttons wird das Kontaktformular per Email an mich übermittelt. Dieses drucke ich dann aus und sende es per Post (die Gefangenen haben keinen Internetzugang in der JVA!) an den Inhaftierten. Nun ist er dann am Zug den ersten ausführlichen Brief zu senden und jeder weitere Briefkontakt geht dann direkt über die Briefpartner.

Bei weiteren Unklarheiten stehe ich per Email oder auch telefonisch unter den im Impressum genannten Kontaktdaten zur Verfügung.


09. August 2011

Aus aktuellem Anlass...

...möchte ich einmal erklären, dass Adressen von Briefkontaktsuchenden Menschen ausserhalb der JVA die mich über das Kontaktformular anschreiben ausschließlich an die betreffenden Gefangenen mit diesem Formular weiter gegeben werden. Was natürlich um einen Briefkontakt zu beginnen unbedingt nötig ist, da danach jeder weitere Kontakt über die Briefpartner direkt geht.

Sollte mich rechtzeitig vor dem Absenden an den Inhaftierten eine nachricht erreichen, dass doch kein Kontakt gewünscht wird vernichte ich dieses Kontaktformular auch und leite nichts weiter.

Lange Rede kurzer Sinn, ich geben keine Adressen unwillkürlich an Briefkontaktsuchende Inhaftierte weiter sondern nur wenn präzise ein Kontakt gewünscht wird.

Im Aktuellen Fall stellte sich heraus, dass weder die Adresse einer Dame von mir an einen mir unbekannten Inhaftierten erhalten hat. Auch ein Zellengenosse hat die Adresse nicht einfach weiter gegeben sondern der inzwischen entlassene Zellengenosse hat die Briefumschläge im Altpapier entsorgt und so gelangte ein anderer an die Adresse.

Diesen Vorfall nahm ich auch zum Anlass mit "meinen Jungs" in den Gefängnissen Tacheles zu reden und zu erwähnen, dass sie sich an die Spielregeln halten sollen.


06. März 2011

Hier nun mal mein eigenes Statement zu meiner Website

Für viele ist der Gedanke an einen Briefkontakt zu einem Inhaftierten so weit weg wie der Mond. Jedoch kann ich aus eigener Erfahrung sagen, das so eine Brieffreundschaft sehr interessant sein kann. Einfach der ganze Strafvollzug ist komplexer als man es sich vorstellt.

Anno 2005 rief ich diese Website ins Leben. Und wenn Du Dich fragst warum dann beantworte ich Dir auch gerne diese Frage.

Nicht alle Jungs und Mädels die hinter Gittern sitzen sind Monster. Viele sitzen hinter diesen hohen Mauern weil sie einst ihr Leben nicht in Griff hatten. Das Ausschlaggebende für die Inhaftierung war dann eine Straftat.

So mancher bereut seine Tat und strebt ein straffreies Leben nach der Haft an. Der Ziel des Strafvollzugs soll auch nicht ein Ausschluss aus der Gesellschaft sein sondern das Gegenteil. Eine Resozialisierung in die Gesellschaft!

Und damit wären wir beim eigentlichen Thema. Die Resoziallisierung fängt nicht beim Gefangenen an, der muss aber daran mitarbeiten. Sie fängt auch nicht bei der Verurteilung an und auch nicht bei der JVA. Sondern draussen bei der Gesellschaft. Ja, bei der Gesellschaft wo er sich etwas zu schulden kommen lies. Aber wer hier draußen ohne Schuld ist der werfe den berühmten ersten Stein!

Ein Strafgefangener der rechtmäßig verurteilt wurde steht für seine Vergehen gerade. Er möchte vielleicht, jedenfalls ist das in den meisten Fällen so, nach der Haft ein Straffreies Leben führen. Aber glaube mir, er hat nicht die geringste Chance wenn sie ihm nicht gegeben wird! Was wird er denn machen, wenn er z. B. keine Wohnung und keinen Job bekommt weil in vielen Köpfen Vorurteile schweben wie "einmal Knacki - immer Knacki!"? Der Wille zum Überleben treibt ihn dann vielleicht gleich wieder in die nächste Straftat. Und die Vorurteiler draussen brüsten sich dann damit Recht zu haben anstatt sich zu fragen WARUM!

Und viele dieser Knackis wünschen sich einfach einen Briefkontakt nach draussen um so wenigtens ein bisschen was von der Welt vor den hohen Mauern mit zu bekommen.

Wenn Du nun Interesse daran hast einem Knacki den Zelleneinschluss mit Briefen zu erleichtern kann Du Dich gerne auf meiner Website umsehen. Vielleicht ist der eine oder andere dabei der Dich neugierig macht...


25. Januar 2011

Telefonische Erreichbarkeit

Im Impressum habe ich meine Mobilfunkrufnummer angegeben weil ich gerne auch telefonisch für Fragen und Anregungen zur Verfügung stehe.

Allerdings muss bedacht werden, dass ich keine Rund-um-die-Uhr-Hotline haben kann. Besonders nicht tagsüber bis 18 Uhr da ich berufstätig bin und mein Arbeitgeber die Benutzung von Handys am Arbeitsplatz untersagt. Aber natürlich auch nicht Nachts, da auch ich meinen Schlaf brauche.

Es ist demnach effektiver mich unter der folgenden Email-Adresse zu kontaktieren, da diese von mir täglich ausgelesen wird:

jail-mail@t-online.de

Vielen Dank für´s Verständnis!


26. Juli 2010

Ausfüllen des Kontaktformulars

Ich bitte Besucher meiner Website die einen Briefkontakt wünschen und demnach das Kontaktformular ausfüllen darauf zu achten, dass alle Pflichtfelder  korrekt ausgefüllt sind.

Jeder Gefangene freut sich über einen Kontaktwunsch und ist dann entsprechend enttäuscht, wenn sein Antwortbrief unzustellbar zurückgesendet wird weil die Angaben zur Adresse falsch sind. Ausserdem kostet es unnötiges Porto und die Gefangenen möchten ihr knapp bemessenes Geld nicht so zum Fenster raus werfen. Dafür wird jeder Verständnis haben denke ich.

Auch ist darauf zu achten, dass die Angabe der Chiffre korrekt angegeben wird, damit eine reibungslose Weiterleitung des Kontaktformulars gewährleistet werden kann.


26. Juli 2010

Bedenken wegen Angabe der Adresse

Ich habe Verständnis dafür, wenn Briefkontaktsuchende Bedenken haben ihre Adresse weiter zu geben. Jedoch ist eine postfähige Adresse für einen Briefkontakt erforderlich, da die Gefangenen keinen Internetzugang haben und somit auch keine Emails versenden können.

Man könnte evtl. in Erwägung ziehen dafür ein Postfach zu eröffnen. Das geht ohne großen Aufwand und kostet nur eine geringe einmalige Gebühr.


26. Juli 2010

Aus aktuellem Anlass nochmal die Vorgehensweise für die Weiterleitung eines Briefes an einen Gefangenen

Bitte den Brief für den Gefangenen in einen Briefumschlag stecken, diesen verschließen und in der linken oberen Ecke die Chiffre des Gefangenen vermerken. Diesen Brief dann wiederum in den Briefumschlag stecken der dann mit der Postfachadresse von Jailmail adressiert ist.

So wird verhindert, dass ich versehentlich einen Brief öffne der nicht für mich bestimmt ist, was andernfalls in der Hektik der Bearbeitung leider schon passiert ist.


09. Mai 2010

Aus aktuellem Anlass, einer Beschwerde an mich, bitte ich bei Forderungen der Gefangenen nach Briefporto oder gar nach Bargeld diesem nicht nach zu geben also davon abzusehen!!!

Die Gefangenen suchen Briefkontakte und Jailmail steht für nichts anderes!!!

Jeder Gefangene hat in der Haftanstalt die Möglichkeit zu arbeiten und so Eigengeld zu verdienen. Sollte es keine Arbeit für ihn geben (gerade in den Haftanstalten herrscht eine sehr hohe Arbeitslosenquote) gibt es immer noch Taschengeld. Und davon ist es durchaus und leicht möglich einen geringen Teil für Briefpapier und Porto zu verwenden. Wenn ein Inhaftierter dennoch meint sich einen Briefkontakt nicht leisten zu können dann muss er seine Freizeit eben anders verbringen als mit Briefe schreiben.

Soweit meine Meinung dazu.


09. Mai 2010

Es steht eine Autoreparatur an? Diese sollte möglichst kostengünstig sein?

Dann schon einmal daran gedacht diesen Auftrag an eine Autowerkstatt in einer JVA zu vergeben? Ich kann hier aus Erfahrung sprechen, dass so manche Reparatur dort recht günstig ausgeführt wird.  Als ich noch in Nürnberg wohnte lies ich  mein Auto in der JVA in Nürnberg reparieren. Ein Anruf dort und ein Preisvergleich mit anderen Autowerkstätten lohnt sich also durchaus wenn es in der Nähe eine Haftanstalt mit eigener KFZ-Werkstätte gibt.

Aber auch bei anderen Arbeiten kann es sinnvoll sein sich in der nächstgelegenen JVA zu erkundigen ob es die Möglichkeit gibt diese dort ausführen zu lassen.

Ich benötigte z.B. im letzten Jahr zwei Geländer für den Dachboden bei mir im Haus. Diese wurden nach meinen Vorstellungen aus KO-Stahl  in der hafteigenen Schlosserei der JVA in Kiel für nur 28,50 Euro brutto pro Stück zu meiner vollsten Zufriedenheit hergestellt. Bei diesem Preis konnte keine andere Bauschlosserei mithalten, geschweige denn, dass sie an so einem "Kleinauftrag" interessiert gewesen wären. Die Haftanstalten sind sehr dankbar für jeden Auftrag den sie bekommen und die Inhaftierten haben einen Job und eine sinnvolle Tätigkeit.